1. Chorgebet und Heilige Liturgie

Der Birgittenorden, der dem Charisma der heiligen Birgitta und der heiligen Elisabeth treu bleibt, stellt die Heilige Liturgie in den Mittelpunkt und widmet dem Gemeinschaftsgebet mit dem Offizium und der täglichen eucharistischen Anbetung Zeit. Das eucharistische Opfer, das das Zentrum der Liturgie der Kirche darstellt, wird daher in der Anbetung Jesu im Allerheiligsten Sakrament verlängert, wodurch die Hingabe der heiligen Birgitta an die Menschwerdung Gottes erneut erinnert und ein spiritueller Ausdruck und eine Fruchtbarkeit für das besondere ökumenische Engagement gewährleistet wird, das von der heiligen Mutter Elisabeth Hesselblad ausdrücklich erwünscht ist.

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ÖFFNUNGSZEITEN DER KIRCHE

von Oktober bis Juni

Montag: 6:00 – 8:15 Uhr; 10:00 – 12:00 Uhr; 15:45 – 17:30 Uhr 6:05 Uhr Lesehore und Morgengebet (täglich, außer Mittwoch und Samstag)
10–12 Uhr Eucharistische Anbetung
7:30 Uhr HEILIGE MESSE (täglich, außer Mittwoch)
15:45 Uhr Eucharistische Anbetung, anschl. Rosenkranz, Vesper und Eucharistischer Segen (täglich, außer Mittwoch)

Dienstag, Donnerstag, Freitag: 6:00 –12:00 Uhr; 15:45 – 17:30 Uhr 8–12 Uhr Eucharistische Anbetung
15:45 Uhr wie am Montag

Mittwoch: 15:45 – 17:30 Uhr 16:05 Uhr Rosenkranz und Vesper
17:00 Uhr HEILIGE MESSE

Samstag: 6:00 – 8:15 Uhr; 15:45 – 17:30 Uhr 15:45 Uhr wie am Montag

Sonntag: 6:20 – 8:20 Uhr; 10:00 – 11:30 Uhr; 15:45 – 17:30 Uhr 6:35 Uhr Laudes
7:30 Uhr HEILIGE MESSE
10:30 Uhr HEILIGE MESSE
15:45 Uhr wie am Montag

Die Zimmer der heiligen Birgitta können Sie jeden Tag in der Zeit von 9:30 –11:30 Uhr besuchen. – Nach Absprachen an der Pforte sind Besichtigungen auch von 18:00 –19:00 Uhr möglich.

2. Ökumenische Aktivität

Die Einheit ist unsere Mission! Der ökumenische Einsatz besteht in der Wiedergutmachung und in der Arbeit zur Verwirklichung des Wunsches Jesu: "Damit sie alle eins seien" (Joh 17, 21-23). Die Kenntnis und das Studium der Ökumene im Birgittenorden wird für den Dialog zwischen den Kirchen zur vollen Entwicklung der europäischen Einheit gefördert.

Das Streben nach der Einheit der Kirche, das die heilige Birgitta in schwierigen Zeiten antrieb, haben ihre Töchter sich ganz zu eigen gemacht, die unter der Leitung der heiligen Maria Elisabeth Hesselblad seit 1911 weiterhin beten, arbeiten und Zeugnis von der Einheit geben durch das Leben der Selbsthingabe an Gott und an alle Brüder und Schwestern, in der Gewissheit, dass das Gebet in Verbindung mit dem Dialog ein privilegierter und gesegneter Weg ist. So heißen die Schwestern all jenen, die in ihre Häuser kommen, ein einfaches und herzliches Willkommen. Vor allen Menschen wollen sie Zeugnis ablegen vom Geist der Einheit und des Friedens, um eher das zu suchen, was verbindet, als das, was trennt.

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Eine ökumenische Feier in der Kirche St. Birgitta auf der Piazza Farnese in Rom mit Kardinal K. Koch und den Vertretern der orthodoxen und der lutherischen Kirche Finnlands Die Krypta für die Lutheraner im Haus von St. Birgitta zum 40. Jahrestag der Einweihung


Das Engagement der Schwestern besteht auch darin, dem Charisma der beiden Heiligen so gut wie möglich zu entsprechen und konsequente Zeugen des Wortes zu sein, das in spirituellen, ökumenischen und kulturellen Begegnungen angeboten und geteilt wird.

Seit der ökumenischen Feier am 5. Oktober 1991, dem sechsten Jahrestag der Heiligsprechung der heiligen Birgitta, hat die Zahl derer, die sie verehren, dank des unermüdlichen Engagements von Generaläbtissin Mutter M. Tekla Famiglietti seit etlichen Jahren weiter zugenommen.

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Symposium „Für eine gerechtere und würdigere Welt.- Der Weg der Schönheit.“ anlässlich des 100. Geburtstages der heiligen Birgitta von Schweden, organisiert von Mutter M. Tekla Famiglietti. Rom, Palazzo della Cancelleria, 4./5. Oktober 2002. Unter den Teilnehmern: die Kronprinzessin von Schweden, Victoria

Es ist auch erwähnenswert, dass die Birgittenschwestern seit 1972 (unter der Leitung der damaligen Generaläbtissin, Mutter M. Hilaria Laubenberger) im Haus an der Piazza Farnese im unteren Teil der Kirche St. Birgitta einen Ort des Gebetes für die Lutheraner mit Wohnsitz in Rom sowie für die nichtkatholischen Touristen eingerichtet haben.


3. Karitative und missionarische Werke

Das Apostolat erstreckt sich auch auf die Teilnahme an der Missionstätigkeit der Kirche. Tatsächlich führen die Birgittenschwestern in verschiedenen Ländern wie Indien, Mexiko, Kuba, den Philippinen und Indonesien die Evangelisierung mittels besonderer menschlicher Förderung bedürftiger Frauen und junger Frauen durch, als Einleitung eines Prozesses der sozialen, wirtschaftlichen, kulturellen und religiösen Entwicklung, unter Berücksichtigung der lokalen Traditionen und Bräuche.

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Unter den Kleinsten auf den Philippinen ... … und in Indien

Die Schwestern bereiten die jungen Leute auf die verschiedenen Sakramente vor. In einigen Häusern gibt es Kindergärten oder Grundschulen, in anderen werden Schüler eingeladen und erhalten geistige und materielle Unterstützung. Entsprechend den örtlichen Bedürfnissen unterrichten einige Schwestern in Schulen, nehmen am Leben und an den Aktivitäten der Pfarreien teil und helfen den Armen in der Region.

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In Kuba mit älteren Menschen ... ... unter den Bedürftigsten in Mexiko ...

4. Gastfreundschaft

Vom Haus an der Piazza Farnese aus, über die Häuser in Camaldoli/Neapel, Farfa, Olgiata und Lugano bis hin zu allen anderen Häusern auf der ganzen Welt, üben die Birgittenschwestern Gastfreundschaft und stärken ihr Apostolat in geistlichen Zusammenkünften. Die Gastfreundschaft versteht sich vorrangig als ökumenischer Dienst und wird als Übung von einfühlsamer Nächstenliebe und menschlicher und spiritueller Wärme für all jene ausgeübt, die, vielleicht reich an materiellen Gütern, doch in tiefer innerer Armut leben und auf der Suche nach neuen Erkenntnissen und nach dem Sinn ihres Leben sind.

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